107 Milliarden steckt der Staat in die Deutsche Bahn, um die marode Infrastruktur zu sanieren. Doch "frontal"-Recherchen zeigen: Das System Bahn ist ein Fass ohne Boden.
Allein die Generalsanierungen verschlingen Milliarden. Ex-Gewerkschaftschef Claus Weselsky warnt: "Das ist ein riesengroßes schwarzes Loch."
Die Bahn verspricht den "Neustart" und erklärt in einer Werbekampagne: "Wir haben verstanden, jetzt wird alles besser". Aber ist das wirklich so? Schon jetzt ruft der Staatsbetrieb nach weiteren Milliarden.
Auch Ex-Bahnvorstand Alexander Doll sieht strukturelle Defizite: "Wenn Sie das als Fass ohne Boden benennen, dann stimmt das wohl." Für ihn ist klar: Es fehlt nicht nur an Geld, sondern vor allem an effizientem Einsatz. So wächst der Eindruck: Der versprochene Neustart bleibt Stückwerk. Milliarden fließen, doch ohne klare Steuerung und Kontrolle droht das Geld zu versickern während die Fahrgäste weiter auf eine verlässliche Bahn warten.
Für Führungskräfte der Bahn allerdings liegt die Messlatte niedrig. "frontal" liegen Insiderinformationen vor: Üppige Vorstandsboni fließen selbst bei miserabler Pünktlichkeit der Züge.
Sendehinweis: 10.08.2026, 16:30 Uhr
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 10.08.2026 um 16:00 Uhr auf Phoenix.