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In den Krieg gelockt

Russlands ausländische Kämpfer in der Ukraine
Mittwoch, 10.06.2026 10:45 Uhr
Phoenix
Mittwoch
10.06.2026
10:45 Uhr
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Bildquelle: Phoenix
Bildquelle: Phoenix

Wie Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine Ausländer einsetzt häufig aus ärmeren Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Oscar Khagola Mutoka aus Kenia ist an der Front umgekommen - der Kubaner Yoan Viondi Mendoza wird vermisst - Arman Mondol schaffte es, in seine Heimat Bangladesch zurückzukehren.

Drei Schicksale von jungen Männern, die für Russland in den Krieg gezogen waren. Nach Angaben ukrainischer Geheimdienste haben seit 2022 rund 28.000 Ausländer in russischen Einheiten gekämpft oder kämpfen noch immer. Sie werden oft als Kanonenfutter eingesetzt, und nach ukrainischer Einschätzung überleben viele von ihnen nur wenige Wochen an der Front. Auch diejenigen, die in ukrainische Gefangenschaft geraten, befinden sich in einer schwierigen Lage: Niemand fühlt sich für sie verantwortlich weder ihre Herkunftsländer, noch Russland, noch die Ukraine. Viele dieser Kämpfer stammen aus armen und benachteiligten Verhältnissen - und wie sie in den Kriegseinsatz kommen, das erinnert in manchen Fällen an Menschenhandel. Trotz jüngster Berichte über Aufnahmestopps für Rekrutierungen aus mehreren Ländern sagen Expertinnen und Experten, dass die Anwerbungsbemühungen weiterhin andauern.

Sendehinweis: 10.06.2026, 10:45 Uhr

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 10.06.2026 um 10:45 Uhr auf Phoenix.