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Europas Abwehrkampf gegen das Kokain

Montag, 27.04.2026 15:30 Uhr
Phoenix
Montag
27.04.2026
15:30 Uhr
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Bildquelle: ARD Foto
Bildquelle: ARD Foto

Präparierte Container, Übergaben auf hoher See, sogar selbstgebaute U-Boote: Es gibt kaum etwas, was Drogenfahnder an der südspanischen Küste noch nicht gesehen haben. Ihr Dienstort: die Straße von Gibraltar. Die Meerenge zwischen Europa und Afrika ist ein "Hot Spot". Auf dieser Route, die früher vor allem für Haschisch aus Marokko genutzt wurde, stellen Ermittelnde jetzt zunehmend Kokain sicher.

Auf hochmotorisierten Schnellbooten zum Beispiel, die mit bis zu 900 PS den Fahrzeugen der Zollfahndung oft überlegen sind. Sicherheitsbehörden versuchen mittlerweile, die Lieferungen schon auf dem Atlantik abzufangen. Doch kaum steigt der Kontrolldruck an einer Stelle, verändern die Drogenkartelle ihre Routen und Methoden. Gegen den Einfallsreichtum der "Narcos" anzukommen ist schwer. Neun europäische Staaten arbeiten deswegen in der Drogenbekämpfung eng zusammen. Das Analysezentrum MAOC-N in Lissabon sammelt Informationen der örtlichen Ermittler, wertet sie aus und koordiniert Einsätze. Eine der Analystinnen und Analysten hat mit ARTE Re über ihre Arbeit gesprochen. Ihre Aussagen bieten einen seltenen Einblick in die Herausforderungen, denen Ermittelnde in ganz Europa begegnen. Sie haben es mit einem finanzstarken Gegner zu tun, der hervorragend organisiert ist und seine globale Logistik schnell an neue Fahndungsmethoden anpassen kann. Auch wenn die gemeinsame Arbeit die europäischen Partner deutlich vorangebracht hat: Der Kampf gegen die organisierte Kriminalität bleibt schwierig.

Sendehinweis: 27.04.2026, 15:30 Uhr

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 27.04.2026 um 15:30 Uhr auf Phoenix.

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27.04.2026 15:30Phoenix