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Munition aus dem Meer - Unterwegs mit den Kampfmittelsuchern

Unterwegs mit den Kampfmittelsuchern
Dienstag, 28.04.2026 21:45 Uhr
ARD alpha
Dienstag
28.04.2026
21:45 Uhr
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Bildquelle: NDR/Bärbel Fening
Bildquelle: NDR/Bärbel Fening

Damit die Strände auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge stets munitionsfrei sind, suchen André, Marcel und Patrick Warfsmann dort regelmäßig nach gefährlichen Altlasten. Rund 1,3 Millionen Tonnen Bomben, Granaten und Minen lagern nach offiziellen Schätzungen auf dem Boden der Nordsee. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie dort verklappt. Inzwischen sind die Kampfmittel oft stark durchgerostet. Mit jeder Flut können Munitionsreste an Land gespült werden.

Die drei Munitionssucher spüren mit ihrer sensiblen Technik im feinen Sand alles auf, was Metall enthält, und graben es aus. Erst dann können sie sehen, ob es sich tatsächlich um alte Kriegsmunition handelt. Haben sie etwas gefunden, folgt eine aufwendige Bergung. Dann rücken die Männer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen an und bringen die Munitionsfunde ans Festland. So zum Beispiel einen 400 Kilogramm schweren Torpedo-Gefechtskopf, der im vergangenen Winter bei einer schweren Sturmflut angespült wurde. Ist der Transport zu gefährlich, müssen die Altlasten im einsamen Osten der Insel direkt am Strand gesprengt werden.

"Die Nordreportage" begleitet Männer bei ihrer mühsamen Arbeit am Nordseestrand.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 28.04.2026 um 21:45 Uhr auf ARD alpha.