1975 ging „Sehen statt Hören“ erstmals auf Sendung – und schrieb Fernsehgeschichte. Zum ersten Mal gab es ein TV-Format, das sich speziell an gehörlose Zuschauerinnen und Zuschauer richtete. Doch was damals als Angebot von Hörenden für Gehörlose begann, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einer Plattform, die von der tauben Community selbst geprägt wird.
Der Weg dorthin war nicht immer geradlinig: Kritik, Diskussionen und mutige Ideen haben die Sendung verändert - von lautsprachbegleitenden Gebärden bis zur Deutschen Gebärdensprache im Fernsehen. Und manche Visionen von früher sind heute längst Realität. Ein Rückblick.
"Sehen statt Hören" ist ein Fernseh-Magazin mit Gebärden und Untertiteln. Es enthält Berichte zum Zeitgeschehen, ergänzt durch Hinweise und Reportagen zu technischen Hilfsmitteln, gesetzlichen Regelungen sowie spezifischen Lebensbereichen von Hörgeschädigten.
Ziel der Sendereihe ist die möglichst weitgehende Integration von Hörgeschädigten in die Welt der Normalhörenden.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 20.04.2026 um 06:45 Uhr auf MDR.