

Der Film "In Jeffrey Epsteins E-Mail-Postfach" aus der ZDF-Sendereihe "Die Spur" zeigt, wie der Sexualstraftäter Epstein unmittelbar nach seiner Entlassung aus der Haft 2009 damit beginnt, seine Kontakte systematisch zu reaktivieren. Bereits am Morgen seines ersten Tages in Freiheit verschickt er die vielsagende Nachricht "free and home" an zentrale Weggefährten ein Testlauf: Wer steht trotz seiner Verurteilung weiterhin zu ihm?
Die Reaktionen fallen eindeutig aus. Zahlreiche Bekannte, darunter einflussreiche Politiker, Unternehmer und internationale Eliten, bejubeln seine Rückkehr. Die Dokumentation zeigt, wie erstaunlich schnell Epstein sich wieder in vertrauten Kreisen bewegte obwohl er der Öffentlichkeit als Sexualstraftäter bekannt war.
Durch die E-Mails lässt sich erstmals detailliert nachvollziehen, wie Epstein neue Kontakte knüpfte, bestehende Beziehungen pflegte und aktiv an seinem öffentlichen Image arbeitete. Besonders brisant: Nachrichten, in denen er gemeinsam mit engen Vertrauten Strategien entwickelt, um negative Suchergebnisse im Internet zu beeinflussen oder seinen Wikipedia-Eintrag umzuschreiben. Die Doku zeigt anhand realer Schriftwechsel, mit welchen Mitteln versucht wurde, das Bild eines "Philanthropen" an die Stelle des Sexualstraftäters zu setzen.
Expertinnen und Experten erklären, warum Epsteins System so lange funktionierte, welche Rolle Loyalität, Abhängigkeiten und gegenseitige Gefälligkeiten spielten und weshalb mächtige Personen trotz der Vorwürfe an der Beziehung zu Epstein festhielten. Die Mails offenbaren ein Milieu, in dem Nähe zu einem Sexualstraftäter als wertvoller Zugang zur Welt der Reichen und Einflussreichen galt und in dem moralische Bedenken für viele offenbar zweitrangig waren.
Tausende Originalnachrichten von und an Jeffrey Epstein sind mit den "Epstein-Files" öffentlich geworden ein einzigartiger, bislang beispielloser Einblick in das Kommunikationsverhalten eines Mannes, dessen Macht und Einfluss weiterhin Rätsel aufgeben.
Der Film "In Jeffrey Epsteins E-Mail-Postfach" aus der ZDF-Sendereihe "Die Spur" zeigt, wie der Sexualstraftäter Epstein unmittelbar nach seiner Entlassung aus der Haft 2009 damit beginnt, seine Kontakte systematisch zu reaktivieren. Bereits am Morgen seines ersten Tages in Freiheit verschickt er die vielsagende Nachricht "free and home" an zentrale Weggefährten ein Testlauf: Wer steht trotz seiner Verurteilung weiterhin zu ihm?
Die Reaktionen fallen eindeutig aus. Zahlreiche Bekannte, darunter einflussreiche Politiker, Unternehmer und internationale Eliten, bejubeln seine Rückkehr. Die Dokumentation zeigt, wie erstaunlich schnell Epstein sich wieder in vertrauten Kreisen bewegte obwohl er der Öffentlichkeit als Sexualstraftäter bekannt war.
Durch die E-Mails lässt sich erstmals detailliert nachvollziehen, wie Epstein neue Kontakte knüpfte, bestehende Beziehungen pflegte und aktiv an seinem öffentlichen Image arbeitete. Besonders brisant: Nachrichten, in denen er gemeinsam mit engen Vertrauten Strategien entwickelt, um negative Suchergebnisse im Internet zu beeinflussen oder seinen Wikipedia-Eintrag umzuschreiben. Die Doku zeigt anhand realer Schriftwechsel, mit welchen Mitteln versucht wurde, das Bild eines "Philanthropen" an die Stelle des Sexualstraftäters zu setzen.
Expertinnen und Experten erklären, warum Epsteins System so lange funktionierte, welche Rolle Loyalität, Abhängigkeiten und gegenseitige Gefälligkeiten spielten und weshalb mächtige Personen trotz der Vorwürfe an der Beziehung zu Epstein festhielten. Die Mails offenbaren ein Milieu, in dem Nähe zu einem Sexualstraftäter als wertvoller Zugang zur Welt der Reichen und Einflussreichen galt und in dem moralische Bedenken für viele offenbar zweitrangig waren.
Sendehinweis: 07.04.2026, 18:00 Uhr
In „phoenix plus“ ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information. Die Themen sind immer relevant und aktuell: Das Spektrum reicht vom veränderten Parteiensystem in Deutschland über den Korea-Konflikt, die Politik der Trump-Regierung im Westen und der Putin-Präsidentschaft im Osten bis zur Bedeutung des deutschen Vereinswesens für unsere Gesellschaft und der Arbeit der Geheimdienste. „phoenix plus“ bietet diese Schwerpunkte in einer Länge von 30, 45, 60 oder 75 Minuten. Kurzum: Auch hier zeigt phoenix das ganze Bild – damit Sie sich eine fundierte Meinung bilden können.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 08.04.2026 um 12:30 Uhr auf Phoenix.