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Neonazis vor Gericht

Die radikalen Pläne der "Sächsischen Separatisten"
Mittwoch, 11.03.2026 17:10 Uhr
Phoenix
Mittwoch
11.03.2026
17:10 Uhr
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Bildquelle: ARD Foto
Bildquelle: ARD Foto

Am 23. Januar begann am Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen acht Mitglieder der "Sächsischen Separatisten". Die mutmaßliche Terrorgruppe soll sich auf den von ihnen erwarteten Zusammenbruch des Systems vorbereitet geplant haben, um dann mit Waffengewalt einen NS-Staat in Ostdeutschland zu errichten.

Die Sächsischen Separatisten eine Gruppe junger Männer aus dem Raum Leipzig/Brandis - soll sich 2020 gegründet haben. Prägend waren offenbar zwei Brüder aus einem offen nationalsozialistischen Elternhaus. Mutmaßlich führte die Gruppe paramilitärische Trainings durch, sprach über Angriffe auf politische Gegner und über Säuberungen von Minderheiten. In Deutschland und Österreich fanden Ermittler Munition, militärische Ausrüstung und umfangreiche NS-Propaganda. Im November 2024 wurden acht mutmaßliche Mitglieder in Untersuchungshaft genommen. Einer von ihnen ist der AfD-Kommunalpolitiker Kurt Hättasch. Ihm wird im laufenden Prozess sogar versuchter Mord vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft beschuldigt die Gruppe außerdem der Bildung einer terroristischen Vereinigung und des versuchten Hochverrats.

Die Spuren der Sächsischen Separatisten führen auch nach Österreich. Als Anführer der Gruppe gilt Jörg S., dessen Vater ein bekannter österreichischer Neonazi ist. Die exactly-Reporter recherchieren, wie sich die jungen Männer radikalisierten und woher ihre politischen Überzeugungen stammen. In einem exklusiven Interview berichten zwei Aussteiger aus der Frühphase der Gruppe und beschreiben ihren ideologischen Kern: Antisemitismus im Stil des historischen Nationalsozialismus.

Sendehinweis: 11.03.2026, 05:15 Uhr

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 11.03.2026 um 17:10 Uhr auf Phoenix.

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