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Marie Jacquot dirigiert Weill, Dukas und Korngold

hr-Sinfonieorchester mit Julien-Laferrière
Sonntag, 15.02.2026 00:15 Uhr
arte
Sonntag
15.02.2026
00:15 Uhr
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„Klassische Musik war nicht mein Ding“, sagt die damals 33-jährige Marie Jacquot über ihre Jugendzeit, in der sie in der höchsten Spielklasse Turniere gewann. Nach Musikstudium und Gastdirigaten bei führenden internationalen Orchestern - und als designierte Chefdirigentin des Königlichen Dänischen Theaters Kopenhagen - ist Jacquot eine der charismatischsten Frauen mit Taktstock. In diesem Konzert wird sie Kurt Weill als Symphoniker vorstellen. Die 2. Symphonie ist Kurt Weills bedeutendstes Orchesterwerk, dem man die Verwandtschaft mit seiner berühmten „Dreigroschenoper“ oft anmerkt.
Den Auftakt des Konzerts bilden Paul Dukas' feierliche Fanfare aus dem Ballett „La Péri“ und die symphonische Dichtung „Der Zauberlehrling“ nach Johann Wolfgang von Goethes Gedicht über einen außer Kontrolle geratenen Zauberbesen.
Victor Julien-Laferrière - in seinem Fach unter anderem mit dem Königin-Elisabeth-Preis und dem ersten Preis beim internationalen Musikfestival Prager Frühling ausgezeichnet - spielt die Solostimme in Arthur Honeggers Cellokonzert, das Einflüsse des aufkommenden Jazz aufnimmt, sowie Erich Wolfgang Korngolds Cellokonzert, das nach Motiven seiner Filmmusik für „Trügerische Leidenschaft“ ( „Deception“, 1946) gestaltet wurde.
Aufzeichnung vom 13. Januar 2023 im hr-Sendesaal, Frankfurt.

Das Programm im Überblick:
- Paul Dukas, La Péri - Fanfare
- Paul Dukas, Der Zauberlehrling
- Arthur Honegger, Cellokonzert
- Erich Wolfgang Korngold, Cellokonzert
- Kurt Weill, 2. Symphonie

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 15.02.2026 um 00:15 Uhr auf arte.

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