ESC zum Schließen · Enter zum Suchen

Skandinavien: Putins Nachbarn rüsten auf

Konfrontationen - Der neue Kalte Krieg
Donnerstag, 29.01.2026 20:15 Uhr
Phoenix
Donnerstag
29.01.2026
20:15 Uhr
Teilen:
Bildquelle: Phoenix
Bildquelle: Phoenix

Der Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO verändert das strategische Gleichgewicht in Nordeuropa. Militärmanöver, Spionagevorwürfe und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen prägen zunehmend den Alltag der Menschen dort. Ist der Frieden tatsächlich bedroht?

Eine sicherheitspolitische Zeitenwende

Der nördliche Teil Europas erlebt eine sicherheitspolitische Zeitenwende. Jahrzehntelang galt Skandinavien als neutrale Pufferzone zwischen Ost und West. Doch seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat sich das Machtgefüge verschoben. Norwegen, Schweden und Finnland investieren in neue Waffensysteme, erhöhen Verteidigungsbudgets und trainieren den Ernstfall gemeinsam mit der NATO.

Auch in der Arktis, wo strategische Ressourcen und Seewege eine immer größere Rolle spielen, wächst die militärische Präsenz. Russland verstärkt dort seine Aktivitäten ein Signal an die Nachbarn, aber auch an den Westen insgesamt.

Politische Spannungen im Alltag angekommen

Die neuen Spannungen wirken sich auch auf das tägliche Leben aus. Küstenwachen und Luftstreitkräfte sind in erhöhter Bereitschaft. Finnland prüft seine Luftschutzbunker, Schweden verteilt Broschüren zur Krisenvorsorge.

Auch in Norwegen wächst die Aufmerksamkeit für den Schutz kritischer Infrastruktur.

Gleichzeitig rücken die Menschen in Skandinavien enger zusammen und erkennen die Notwendigkeit der neuen Sicherheitsmaßnahmen. Sie bereiten sich aktiv auf mögliche Krisenszenarien vor und zeigen Bereitschaft, ihr Land im Ernstfall zu verteidigen. Experten, Militärs und Einwohner schildern, wie sich das tägliche Leben verändert zwischen Abschreckung, Angst und dem Versuch, den Frieden im Norden zu bewahren.

Sendehinweis: 22.01.2026, 16:00 Uhr

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 29.01.2026 um 20:15 Uhr auf Phoenix.