Film von Ute Bönnen und Gerald Endres *** Berlin war jahrzehntelang ein Tummelplatz für Agenten aus allen politischen Lagern. Besonders gründlich hatte das Ministerium für Staatssicherheit der DDR West-Berlin unterwandert. Ein Viertel aller Agenten und „Inoffiziellen Mitarbeiter“, die in Westdeutschland für die Stasi spionierten, saß in West-Berlin. Aus Verwaltung und politischen Parteien, aus Hochschulen und der Wirtschaft gingen Berichte an die Stasi-Zentrale in der Normannenstraße. Bernd-Jürgen Runge erzählt in der Dokumentation vom "Arbeitsalltag" eines IM im Westen und von seinen Gründen, für die Stasi Informationen zu sammeln.
Textquelle: Presseportal
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 02.10.2015 um 15:15 Uhr auf Einsfestival.