

Maria ist von einer apokalyptischen Szenerie umgeben: Die meisten Nachbarn des Berliner Kleingartenvereins sind verschwunden und die Gärten verwildern. Seit das Grundstück von einem Investor gekauft wurde, ist es vorbei mit der Schrebergarten-Idylle. Maria wurde sogar Geld angeboten, damit sie ihre Parzelle aufgibt. Aber sie ist bereit zu kämpfen: “Wir sind nicht käuflich. Selbst wenn sie mir 100.000 Euro bieten würden, ich bleibe!”
Auch Kleingarten-Nachbar Malte will nicht aufgeben. Mit den beiden Kindern ist der Erzieher in jeder freien Minute hier. Aber Gärtnern geht nur noch unter erschwerten Bedingungen, seitdem auch noch Wasser und Strom abgestellt wurden. Malte vermutet, der Investor könne darauf spekulieren, wertvolles Bauland zu schaffen: “Ich möchte einfach nicht, dass so eine Investitions-Maschine Erfolg hat.”
Auch von anderer Seite geraten Kleingärtner immer öfter unter Druck. In Großstädten sind große Flächen für bezahlbaren Wohnraum Mangelware. Warum also nicht da bauen,
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 15.05.2024 um 10:00 Uhr auf HR.