

Vor 15 Jahren schreckten die Umweltschützer der „Environmental Investigation Agency (EIA)“ in London auf: Sie entdeckten einen schwunghaften Handel mit eigentlich verbotenen Substanzen, die die Ozonschicht zerstören. Undercover und mit hohem Risiko deckten die EIA-Rechercheure auf, dass Exporteure in China bewusst Schlupflöcher in internationalen Abkommen ausnutzten, um die Substanzen gewinnbringend auf den Markt zu bringen.
Heute wird mit sogenannten HFKW gehandelt, teilhalogenierten Kohlenwasserstoffen, die als Kühlmittel verwendet werden. Sie wurden als Ersatz für die ozonzerstörenden FCKW entwickelt. Tatsächlich schädigen sie die lebenswichtige Ozonschicht nicht, doch sorgen sie als potente Treibhausgase für die zunehmende Erderwärmung. Die Produktion der HFKW läuft aufgrund weltweit bindender Abkommen zwar aus, allerdings mit großzügigen Übergangsfristen für Staaten wie China. Und an diesem Punkt wiederholt sich die Geschichte. Und die Umweltschützer der EIA ermitteln erneut! Der Fi
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 14.05.2024 um 07:20 Uhr auf WDR.