

Forscher, Umweltschützer und Küstenbewohner sehen dem Sterben der Ozeane nicht länger tatenlos zu, sondern kämpfen für einen besseren Umgang mit der Welt unter Wasser.
Auf Madagaskar beweist der Meeresbiologe Alasdair Harris, dass sich überfischte Gebiete erholen können. Für die Küstenbewohner der ostafrikanischen Insel ist der Fischfang überlebenswichtig. Zu lange aber hatten sie das Meer leer gefischt. Um ihre Existenz zu sichern, lag die Lösung in temporär eingerichteten Meeresschutzzonen. Die Fischbestände konnten sich regenerieren. Eine Erfolgsgeschichte für Meer und Mensch, beispielhaft auch für andere Regionen: Heute sind fast 20 Prozent der Küste von Madagaskar lokal verwaltete Schutzzonen, weltweit haben diesen Ansatz bereits 14 Länder aufgegriffen.
In der Nordsee vor Sylt wagt Eva Strothotte ein einmaliges Experiment: Sie will das Meer nachhaltiger nutzen und Algen in der Nordsee anbauen, und zwar offshore, also weit entfernt von der Küste. Echte Pionierarbeit, denn die kilomete
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 11.04.2024 um 19:30 Uhr auf phoenix.