

„Hört, was die Steine sagen, und ihr erkennt die Schrecken des Krieges!“, so heißt es in einem alten französischen Lied. In der Menschheitsgeschichte war das 20. Jahrhundert das mörderischste und zerstörungsreichste. Die Ruinen sind nicht nur untrennbar mit dem Krieg verbunden, sondern stehen für die moderne Kriegsführung überhaupt.
Dieser vollständig archivbasierte Film ist eine Reise durch Ruinen. In drei Teile gegliedert, untersucht er den unterschiedlichen Gebrauch der Ruinen - für politische Zwecke, für die Gedenkkultur und für ästhetische Belange - in drei großen zeitgenössischen Konflikten: Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und im aktuellen Syrienkrieg.
Im Ersten Weltkrieg war Frankreich das Land mit den weitaus meisten Zerstörungen. Die Ansichten von Ruinenstädten wie Reims und Arras und des verwüsteten Kulturerbes wurden von der französischen Regierung breit instrumentalisiert, um die deutsche „Barbarei“ anzuprangern und den Feind zu beschuldigen, er wolle „die Zivili
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 27.04.2024 um 23:35 Uhr auf arte.