

Die Aufmerksamkeitsstörung ADHS bekommt gerade viel Aufmerksamkeit. In den sozialen Medien wimmelt es vor Selbstoffenbarungen – auch von Prominenten. Ist das eine Modeerscheinung oder ein echtes Problem? Eckart von Hirschhausen hat schon vor 30 Jahren als Arzt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit jungen ADHS-Patient:innen gearbeitet. Damals begann man das „Zappelphilipp“-Syndrom verstärkt zu diagnostizieren und mit Medikamenten zu behandeln, immer in dem Glauben: „Irgendwann wächst sich das aus.“ Heute ist klar: Das war ein großer Irrtum.
Eckart von Hirschhausen fragt in dieser Reportage an verschiedenen Orten in Deutschland: Wie leben Betroffene mit der Aufmerksamkeitsstörung und was hilft ihnen wirklich? Werden zu viele Medikamente verschrieben? Zeigt sich ADHS bei Mädchen anders als bei Jungen? Ist ADHS erblich? Und vor allem: Wie oft leiden Erwachsene, ohne von ihrer Störung zu wissen und ohne Hilfe zu bekommen?
Neue Studien zeigen: Etwa 2,5 Prozent der Erwachsenen in Deutschland
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 11.04.2024 um 21:00 Uhr auf WDR.