

Keine Insel der Karibik gleicht ihren Nachbarn. Jede hat eine andere Geschichte, Flora und Fauna. Eine ganz besondere Stellung innerhalb der Vielfalt der karibischen Inselwelt besitzen Trinidad und Tobago. Die beiden Inseln liegen zwar in der Karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des Festlandes, sie besitzen eine reiche, dem Kontinent ähnliche Fauna und Flora. Und doch sind sie ganz anders: Die Zeit der Isolation hat sie verändert.
Eine Legende der Warao-Indianer erzählt von der „großen Flut“, die Trinidad vom Festland trennte. Das war vor 1.500 Jahren, wissen die Geologen heute. Für viele Arten bedeutete das einen Glücksfall, ihr Leben ist nun karibisch entspannt. Denn die großen Räuber konnten sich auf der Insel nicht halten. Die größten Räuber an Land sind ziemlich klein, wie die etwa dackelgroße Tayra aus der Familie der Marder und der Ozelot, eine kleine Raubkatze. Das gibt anderen Inselbewohnern Raum.
Nur in den Flüss
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 10.04.2024 um 10:30 Uhr auf HR.