Über 1500 Kilometer natürliche und künstliche Wasserläufe umgeben von Wiesen, Äckern und Erlenwäldern: Das ist der Spreewald im Südosten von Brandenburg. Wenn man sich auf den langen Flussläufen durch den Wald staken lässt oder gar selbst paddelt, vergisst man die Zeit. Auf den ersten Blick scheint alles wie immer: die Spreewaldkähne, saure Gurken und kleine, pittoreske Dörfer. Doch beim näheren Hinsehen bemerkt man, dass die Region sich langsam aber stetig verändert: über die Jahreszeiten und über die Dekaden. Von oben zeigen sich Strukturen der von Menschen geschaffenen Kulturlandschaft, die man vom Boden kaum sehen kann. Markantes wird deutlicher und Verbindungen sind zu entdecken. Wie die Folgen des Tagebaus - sie machen dem Spreewald zu schaffen. Ihre Schadensbegrenzung und Renaturierung ist langwierig.
Kraniche und seltene Tierarten sind hierher zurückgekommen - aber auch einige menschliche Auswanderer. „Der Spreewald von oben“ zeigt in wunderschönen Bildern, warum Pflanzen, Tiere
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 08.04.2024 um 02:35 Uhr auf RBB.