

Das 17. Jahrhundert war eine Blütezeit der Malerei in den Niederlanden. In keiner anderen Epoche waren Künstler und Künstlerinnen so produktiv, noch niemals zuvor versuchten so viele Malerinnen und Maler von ihrem Handwerk und von ihrer Kunst zu leben. Denn auch die Nachfrage war riesig: Menschen aus allen Schichten begannen leidenschaftlich Gemälde zu sammeln. Neue Genres wurden geboren, der Kunstmarkt und der Beruf des Kunsthändlers entstanden, Ausnahmekünstler wie Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer oder Frans Hals schufen Meisterwerke, die uns bis heute begeistern.
Ein Grund für die kulturelle Blütezeit und ihre Bilderschwemme war ein enormer Überhang an Kapital, erwirtschaftet durch spekulative Geldgeschäfte und durch Handel, der auch auf der Ausbeutung der Kolonien beruhte und den idealen Bedingungen, die die Schifffahrt in den Niederlanden fand.
„Rembrandts Zeitalter - Kunst, Markt und Geschäft“ begibt sich auf die Spuren einer Zeit, in der die Kunst auch zu einem Wirtschaftsfaktor wurde.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 07.04.2024 um 16:45 Uhr auf arte.