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Spuren der NS-Zeit: "Wir haben doch nichts getan" (3)

Der Völkermord an den Sinti und Roma
Dienstag, 23.04.2024 05:30 Uhr
SWR
Dienstag
23.04.2024
05:30 Uhr
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Der Film zeichnet die wichtigsten Stationen einiger Leidenswege nach. Fünf Überlebende berichten über ihr Schicksal: Hildegard Franz, deren Mann und drei Kinder in Auschwitz ermordet wurden. Mano und Hugo Höllenreiner, die gerade mal zehn Jahre alt waren, als sie deportiert wurden und die in Auschwitz erfahren mussten, welche Folgen die Experimente des Lagerarztes Josef Mengele hatten. Lily van Angeren, die als Lagerschreiberin die Namen aller Toten registrieren musste und Josef "Muscha" Müller, der in einer Pflegefamilie aufwuchs und nicht ahnte, dass seine leiblichen Eltern Sinti waren. Er hat überlebt, weil seine Pflegeeltern ihn monatelang in einer Gartenlaube versteckt hielten und so dem Zugriff der Behörden entzogen.

Sinti und Roma aus ganz Europa gedenken am 2. August aller ihrer ermordeten Angehörigen. Jedes Jahr kommen sie nach Auschwitz-Birkenau zu einer Totenfeier und für viele der Überlebenden ist es bis heute schwer, an den Ort ihres Leidens zurückzukehren. Im Sommer 1944 wurde das "Z

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 23.04.2024 um 05:30 Uhr auf SWR.

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Schlagwoerter
NS-Zeit und Folgen, Bildungsfernsehen, Geschichte, Dokumentation/Reportage