

Regisseur Rudolph Herzog hat Geschichten hinter den Schulden gesucht, um herauszufinden, was angesichts der überbordenden Schuldenlast zu tun ist. Die erste Etappe seiner Reise führt ihn nach Argentinien. Das Land stand in den letzten 200 Jahren acht Mal vor dem Bankrott. Er begegnet Bewohnern im Slum Villa 31 mitten in Buenos Aires - Menschen, die der Staat im Stich gelassen hat.
In den USA werden Menschen für ihre Armut bestraft. Annita Husband saß monatelang in einem Schuldnergefängnis im Staat Mississippi. Ihr Schicksal ist ein Extrembeispiel aus einer Gesellschaft, in der immer mehr verschuldete Menschen in eine ausweglose Situation geraten und ihre Freiheit verlieren.
Dabei sind Schulden nicht per se schlecht, beteuert der Wirtschaftswissenschaftler Christoph Trebesch. Gerade wenn das geliehene Kapital für sinnvolle Investitionen aufgewendet wird, machen Schulden Sinn. Doch es gibt reichlich Negativbeispiele - ein Gipfel der kreditgetriebenen Hybris ist das Projekt „The World“, künstliche Ins
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 02.04.2024 um 20:15 Uhr auf tagesschau24.