

Im August 2000 begann die Amtszeit von Peter Fischer als Präsident von Eintracht Frankfurt. Der Traditionsverein war damals tief zerrissen und wirtschaftlich am Boden. Gewählt wurde er damals vom Verwaltungsrat, später bestätigten ihn die Mitglieder der Eintracht sieben Mal mit überwältigenden Ergebnissen in seinem Amt.
Im Film von Florian Naß blickt Fischer wortstark und emotional auf diese bewegende Zeit zurück. Darauf, dass er für seine Ziele, die er in seiner ersten Pressekonferenz benannte, ausgelacht wurde.
Das Herzstück der Eintracht, das Gelände am Riederwald wollte er neu erbauen, die Mitgliederzahl von 4.800 auf 10.000 steigern und ein Pflichtspiel gegen den FC Liverpool erleben. Letzteres erfüllte sich nicht, aber die sportlichen Erfolge wurden in seiner Zeit deutlich größer. Der Verein hat inzwischen fast 140.000 Mitglieder, aus dem Sanierungsfall wurde eine wirtschaftliche Erfolgsstory.
Peter Fischer war immer polarisierend und sehr politisch. Er positionierte sich gegen Antisemi
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 02.04.2024 um 03:05 Uhr auf HR.