

Der Flick-Skandal erschütterte 1981 die Republik, nachdem enthüllt worden war, dass sich die Spitzen der Politik von einem Industriemagnaten hatten schmieren lassen.
Es folgte der Versuch, durch ein Amnestiegesetzt die Beschuldigten vor Strafverfolgung zu schützen. Unvergessen ist der sog. "Blackout" des Bundeskanzlers Helmuth Kohl vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Flick-Affäre.
Fünf Jahre nach der Wiedervereinigung stand ein Mann wegen schwerer geheimdienstlicher Tätigkeit für die DDR vor Gericht.: Adolf Josef Kanter. Doch der Top-Spion kam glimpflich davon: Zwei Jahre auf Bewährung. Was steckte dahinter?
Kanter war nicht irgendwer: Er war derjenige, der im Auftrag vom Flick-Bevollmächtigten Eberhard von Brauchitsch die Schmiergelder an Spitzenpolitiker organisiert hatte. Denn der aus der Eifel stammende DDR-Spion Kanter war Prokurist der Firma Flick und rechte Hand von Brauchitschs.
Von Beginn an wusste die DDR-Führung über die Schmiergeldzahlungen an westdeutsche Politiker Bes
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 04.04.2024 um 22:30 Uhr auf HR.