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Die Tatorte der Reformation (8/8)

Verfolgt in Genf
Dienstag, 09.04.2024 05:45 Uhr
SWR
Dienstag
09.04.2024
05:45 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Vor 500 Jahren ist ein junger Mann auf der Flucht. Einmal muss er sich sogar aus einem Fenster abseilen, um seinen Häschern zu entkommen. Er wird vom französischen König wegen seines Glaubens verfolgt, muss sich verstecken und nutzt Decknamen wie Martinus Lucanius und Charles d'Espeville. Sein richtiger Name: Johannes Calvin.

Zuflucht findet der Reformator schließlich in Genf. Hier lebt er bis zu seinem Tod und versucht aus der Stadt eine Art evangelisches Rom zu machen. Später heißt es, er, der einstige Glaubensflüchtling, habe selbst zur Verfolgung Andersgläubiger angestiftet.

Wie wurde aus dem Gejagten ein Glaubenstyrann? Was ist genau geschehen? Julian Sengelmann geht der Geschichte des Johannes Calvin nach und prüft, wie die Schweizer heute zu ihrem berühmten Reformator stehen.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 09.04.2024 um 05:45 Uhr auf SWR.

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Schlagwoerter
Bildungsfernsehen, Christl. Religion, Geschichte, Dokumentation/Reportage