

In kaum einem Jahrzehnt hat sich so viel verändert wie in den 60er Jahren. Kinder, die damals zu Jugendlichen im geteilten Berlin heranwachsen, wollen nicht werden, wie ihre Eltern, in deren Köpfen noch Gedankengut von gestern spukt, und sie haben von der Kalten-Kriegs-Mentalität die Nase voll.
In "Mauerkinder" erzählen Zeitzeugen von ihrer Kindheit und Jugend in Ost - und West-Berlin in den 60er Jahren. Monika Joost-Liebich, die im Wedding aufgewachsen ist, erinnert sich an Tante Lotte, die im Ostteil der Bernauer Strasse wohnte und nicht flüchten wollte, weil sie glaubte, dass die Mauer nur von kurzer Dauer ist.
Florian Havemann, wohnte in der Stalinallee (jetzt Karl-Marx-Allee). Als Kind wunderte er sich, warum die Strasse plötzlich nicht mehr Stalins Namen tragen durfte. Als Sohn kommunistischer Eltern war er von der Idee des Sozialismus überzeugt bis man ihn wegen seines Protests gegen die Zerschlagung des "Prager Frühlings" verhaftete.
Roland Stelter, aufgewachsen im Berliner Wedding, erinner
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 02.04.2024 um 21:55 Uhr auf tagesschau24.