

Der Massentourismus der Nachkriegsjahrzehnte ließ auch in Italien Architekturtypen in neuem, avantgardistischem Gewand entstehen. So schuf der erst 26-jährige Architekt Mario Galvagni an der ligurischen Küste ein ökologisch orientiertes Feriendorf, das die felsigen Hohlräume, die hügeligen Kurven sowie die typischen ligurischen Terrassen in seine Architektur aufnimmt.
In der am Golf von Venedig gelegenen Inselstadt Grado entstand in den 60er Jahren ein Betonbau, Zipser genannt, der mit Ferienwohnungen plus Infrastruktur einen neuartigen Urlaubs-Mikrokosmos bilden sollte. All die Kurven seines Bauwerks korrespondieren mit der Umgebung, "aus Respekt vor Natur und Architektur“, wie der Architekt Marcello D'Olivo erklärte, der sich mit allen Mitteln bemühte, den gefürchteten „Riviera-Effekt“, die schrittweise Überbauung der Küsten, abzuwenden.
Auch an den Rand der Schlagerfestival-Stadt Sanremo hat man ein Fanal der Moderne gesetzt: zwei architektonische Riesen, die inzwischen legendäre Denkm
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 17.03.2024 um 09:25 Uhr auf arte.