

So schön fluffig Wolken meist aussehen mögen: Sie sind alles andere als feste Gebilde, betont Bjorn Stevens vom Max-Planck-Institut für Meteorologie. Im Grunde sind Wolken eine Ansammlung von Wassertröpfchen. Das Zusammenspiel aus Temperatur, Luftfeuchte und physikalischen Prozessen bestimmt das Leben der Wolke. Und es ist permanent im Wandel. Das macht Wolken so wenig greifbar - und ihre Manipulation so schwierig.
Dennoch ist die Versuchung groß, Wolken für eigene Zwecke zu beeinflussen. Sei es, um für wolkenlosen Himmel zu sorgen oder um zu verhindern, dass Gewitterwolken dicke Hagelkörner abregnen. Bringt man bestimmte Aerosolpartikel in eine Wolke ein, können die kleinen Wolkentröpfchen zu großen Tropfen anwachsen und schließlich als Regen niedergehen. Solche sogenannten Wolkenimpfungen sind weltweit verbreitet. Ihr Nutzen ist allerdings umstritten.
Damit es funktioniert, muss man die Wolke zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle genau mit der richtigen Aerosolmenge impfen. "Wenn man
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 17.03.2024 um 08:55 Uhr auf arte.