

Im Norden Marokkos fungieren das Rifgebirge und der Mittlere Atlas als Wolkenfänger - und ließen die Region ausgiebig ergrünen. Ausgedehnte Urwälder aus Zedern, Stein- und Korkeichen prägen die Landschaft. Die Wasserläufe und Flussdeltas sind für Zugvögel willkommene Rast- und Fressplätze. Eleonorenfalken kommen aus Madagaskar, um im September zu brüten und die nach Süden migrierenden Singvögel auf ihrer Winterreise nach Afrika auf einer Essaouira vorgelagerten Insel abzufangen.
An der Küste bietet die Mischzone aus Atlantik- und Mittelmeerwasser eine besonders artenreiche Unterwasserwelt. Marokkanische Kleinfischer und Killerwale liefern sich hier jeden Sommer einen dramatischen Showdown um die Thunfische.
Aber auch an Land und in der Luft finden sich ökologische Hotspots. Zwischen Marokko und Südspanien ist eine von drei Vogelzugrouten zwischen Afrika und Europa. Einigen ist die weitere Reise zu mühsam. Sie beginnen vor Ort mit dem Nisten, denn sie finden hier beste Bedingungen: Der regen
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 13.03.2024 um 02:35 Uhr auf RBB.