"Unsere Wiesen, unsere artenreichen Wiesen, gehen uns weg wie Wasser zwischen den Händen," sagt Jürgen Feder. Mit seiner Leidenschaft für Wildpflanzen kämpft der "Extrembotaniker", wie er sich selbst nennt, auf spezielle Weise für Artenvielfalt. Ihm entgeht kein Mauerblümchen - weder am Rand der Schnellstraße, noch auf der bedrohten Magergraswiese. Sein Credo: "Man muss nur hingucken! Wir müssen wieder lernen, auf die Natur zu hören."
Die wilden Wiesen und ihre Vielfalt sind Nahrungsquelle für Schmetterlinge und Insekten - ohne Wiesen verschwinden auch die Schmetterlinge.
Und die Falter sind in Not: Von den 1.700 Schmetterlingsarten in NRW sind 55 Prozent gefährdet. Der pensionierte Bochumer Arzt Wulf Jaedicke ist einer von 200 Ehrenamtlichen, die für den Naturschutzbund NABU wertvolle Daten über die einheimischen Falter sammeln. Seit 14 Jahren ist er von April bis September in der Natur unterwegs und hält nach Schmetterlingen Ausschau.
"Vor 30 Jahren hatte man noch die Wiesen voll. Heute i
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 25.03.2024 um 02:50 Uhr auf tagesschau24.