

Mantrailer gelten als Hunde mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Sie sollen Spuren von Menschen folgen und diese auch noch nach Monaten oder sogar Jahren erschnüffeln können. Die Polizei nutzt diese "Wunderwaffe" zum Beispiel im Fall Inga. So wollen die Hunde die Spur des vermissten Mädchens aus Schönebeck über mehrere hundert Kilometer verfolgt haben. In anderen Fällen sollen die Spürhunde nachweisen, dass Tatverdächtige an einem bestimmten Tatort waren - wie beim Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden 2019. Hier wollen Hunde die Geruchsspuren von zwei Angeklagten noch nach eineinhalb Jahren gefunden haben. Vor Gericht sollte dies als Beweis gelten. Doch Aussagen zweier Gutachter führen dazu, dass das Indiz "Hund" bei diesem Prozess nicht gewertet wurde. Die späteren Geständnisse der Angeklagten im Fall Grünes Gewölbe belegten dann auch, dass die Hunde auf der falschen Fährte waren.
Immer öfter tauchen Mantrailer in den vergangenen Jahren als Beweise in Gerichtsverfahren auf. Der Dresdner S
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 28.03.2024 um 02:55 Uhr auf MDR.