

"Kernfusion ist keine Raketenwissenschaft", sagt Markus Roth, "es ist um ein Vielfaches schwieriger". Dennoch ist der Physiker optimistisch, dass aus dem Traum von unerschöpflicher Energie bald Wirklichkeit wird. Hoffnung macht das erfolgreiche Experiment an der US-amerikanischen Laseranlage National Ignition Facility (NIF). Dessen 192 Laserstrahlen konnten eine winzige Brennstoffkapsel so stark verdichten, dass die Fusionsreaktion zündete und mehr Energie freisetzte, als zuvor in sie hineingesteckt worden war.
Bisher galt die Magnetfusion und insbesondere der Tokamak als der vielversprechendste Ansatz auf dem Weg zu einem Fusionsreaktor: große Magnetspulen, die viele Millionen Grad heißes Plasma einschließen, in dem die Isotope des Brennstoffs fusionieren sollen. In Südfrankreich wird zurzeit der größte dieser Tokamak-Magnetkäfige gebaut, der Versuchsreaktor ITER. Doch ITER kämpft mit technischen Problemen, die den Bau verzögern.
Fortschritte in Rechenleistung und Magnettechnologie verbessern di
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 09.03.2024 um 22:55 Uhr auf arte.