Striptease gibt es in Japan seit 1947; Stripteasedarbietungen gab es erstmals in einem von amerikanischen Soldaten, Roman- und Drehbuchautoren sowie Schriftstellern besuchten Theater in Japan. In den 50er Jahren wurden Stripteasetheater zunehmend beliebter und professioneller, mit echten Shows und Stars des Genres. In jüngerer Zeit brachten Sexarbeit, Pornographie und das Internet diese Form der Unterhaltung aus der Mode.
Ab 2013 begleitete der japanische Regisseur Yoichiro Okutani über vier Jahre die wenigen Odoriko, die noch in den rund 20 verbleibenden Theatern in Japan auftreten. Nackte Haut reicht heutzutage nicht mehr aus, um Kunden anzuziehen - doch die Choreographien der Tänzerinnen bieten eine zwar erotische, aber keinesfalls pornographische Kunst. "Sich beim Striptease auszuziehen bedeutet nicht, auch sein Herz zu entblättern", erklärt eine Odoriko. Die Frauen, die ihre Kostüme und Accessoires selbst herstellen, verstehen ihre Arbeit als Bühnenkunst, die der Zerstreuung dient. Was die Frauen
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 05.03.2024 um 00:00 Uhr auf arte.