Zuerst strömten die Goldsucher aus San Francisco und von der amerikanischen Westküste Richtung Alaska und Yukon, später kamen auch Europäer und Asiaten dazu, die alle ihr Glück suchten. Es blieb nicht beim Klondike River. Zu Tausenden folgten die Menschen damals dem Lockruf des Goldes und zogen in die entlegensten Gegenden, um die begehrten Nuggets zu finden. Bis an die Beringstraße verschlug es sie, und auch heute noch trifft man in Alaska Scharen von Menschen beim Goldwaschen.
Die Reise auf den Spuren der alten Goldgräber beginnt in Fairbanks in Zentralalaska, das überhaupt erst gegründet wurde, nachdem im Chena River Gold gefunden wurde. Weiter geht es durch die unwirtlich arktische Tundra den Dalton Highway entlang, der von Fairbanks bis zum Eismeer verläuft. Wiseman ist ebenfalls ein altes Goldgräberdorf, in dem um 1910 mehrere tausend Menschen lebten. Als der Goldrausch hier versiegte, wurde es still in Wiseman. Heute leben dort noch 13 Menschen, vier davon sind die deutsche Familie Hicker,
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 01.03.2024 um 10:30 Uhr auf HR.