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Die Femme fatale in der Kunst

Ein Mythos und seine Demontage
Sonntag, 17.03.2024 08:05 Uhr
SR
Sonntag
17.03.2024
08:05 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Sie ist verführerisch und verhängnisvoll, Glücksverheißung und Lebensbedrohung in einem: die Femme fatale in der Kunst. Immer wieder arbeiten sich männliche Maler an ihr ab. Ob Gustave Moreau, Franz von Stuck oder Lovis Corinth: Sie zeigen sie schön, vollbusig und den Tod bringend. Besonders die biblische Figur der Salomé wird häufig als Femme fatale interpretiert.

Sie ist ein historischer Mythos, eine männliche Fantasie - bis Frauen ihren Platz in der Welt der Kunst einfordern. Selbst entscheiden, wie sie sich sehen wollen. Die Deutungshoheit über ihren Körper erobern. Der Dämonisierung weiblicher Erotik setzen Künstlerinnen wie Ulrike Rosenbach, Evelyne Axell oder Maria Lassnig ihr eigenes Selbstverständnis entgegen und erkämpfen sich Freiheit und Gleichberechtigung.

Die Dokumentation wagt einen neuen Blick auf das Thema. Sie zeigt, wie sich das Bild der klassischen Femme fatale mit dem fortschreitenden Kampf um Gleichberechtigung in den 60er und 70er Jahren verändert hat und fragt, wo wir

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 17.03.2024 um 08:05 Uhr auf SR.

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16:9
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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Kunst, Gleichstellung