

Allein im letzten Jahr wurden nach Angaben vom amerikanischen Wirtschaftsinformationsdienst Crunchbase 5,8 Milliarden Dollar in die Entwicklung alternativer Produkte investiert. Die Unternehmensberatung Kearney prophezeit bereits "das Ende der Fleischproduktion, wie wir sie kennen". Doch was bedeutet diese Entwicklung für unsere Gesellschaft? Und ist das die Ernährungswende, die wir brauchen?
Marlene Berger-Stöckl ist Projektleiterin der Ökomodellregion Waging und sieht die Entwicklung kritisch. Ihre Sorge: Der Hype könnte zu Lasten der ökologischen Wende in der Landwirtschaft gehen und so mit dem Ziel kollidieren, 30 Prozent Bio bis 2030 zu erreichen. Das Problem: Die wenigsten pflanzlichen Alternativen sind - wie die klassischen Produkte auch - nachhaltig erzeugt – aus Preisgründen. Auch sei die Kuh nicht per se ein Klimakiller und stehe teilweise zu Unrecht am Pranger. Tierhaltung habe in vielen Regionen ihre Berechtigung– vorausgesetzt, es handele sich um extensive Weidehaltung. Diese erhalte
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 12.03.2024 um 15:15 Uhr auf ARD alpha.