

Im Februar 2024, 80 Jahre nach der Exekution von Mitgliedern der Widerstandsorganisation FTP-MOI, wird der Leichnam eines der Anführer, Missak Manouchian, ins Panthéon überführt. Aus diesem Anlass zeigt ARTE einen restaurierten Dokumentarfilm aus den 1980er Jahren. Die Widerstandskämpfer verübten Morde und Bombenanschläge gegen die deutsche Besatzungsmacht in Paris. Man nannte sie Terroristen. Aber eigentlich waren sie Widerstandskämpfer, und zwar recht ungewöhnliche: Ihre Muttersprache war nicht Französisch, sondern für viele unter ihnen Jiddisch. Geboren waren sie nicht in Frankreich, sondern in Polen, Rumänien, Ungarn, Armenien. Sie arbeiteten für die Bekleidungsindustrie als Schneider oder Kürschner in Heimarbeit.
Zwar hatten sie keine Waffen, aber sie verschafften sich welche. Sie lernten damit umzugehen. Sie bauten in ihren Küchen Bomben und platzierten sie an strategischen Passierstellen deutscher Militärkonvois. Sie brachten Militärzüge zum Entgleisen, erschossen Offiziere der Besatz
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 21.02.2024 um 23:45 Uhr auf arte.