

Nach der Schmach des Zweiten Kreuzzugs machen sich 1164 gleich zwei Armeen auf, Ägypten zu erobern: Die Truppen von Nour Ed-Din Zengi und die des Kreuzritterkönigs von Jerusalem, Amalrich I.
Nach jahrelangem Kampf gelingt es den Zengiden, die Kreuzritter aus Ägypten zu vertreiben. Jetzt scheint auch die Rückeroberung Jerusalems zum Greifen nah. Nach dem Tod des Zengiden-Herrschers Nour Ed-Din ist es an Salah Ed-Din, dieses Ziel in die Tat umzusetzen.
"Es bestand kein Zweifel, dass Salah Ed-Din der legitime Erbe der Mission von Nour Ed-Din war. Er kam nach Damaskus und macht sie zu seiner Hauptstadt, weil er den Plan von Nour Ed-Din umsetzen wollte", sagt Ibrahim Baidoun, Professor für Islamische Geschichte an der Libanesischen Universität, Beirut. Doch es sollte noch viele Jahre dauern, bis Salah Ed-Din die Gebiete der Levante und Mesopotamien unter seinem Kommando wiedervereint hatte. Mit der Kapitulation von Aleppo wird Salah Ed-Din zum mächtigsten Herrscher der muslimischen Welt, zum Sultan des Ay
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 02.03.2024 um 02:15 Uhr auf phoenix.