

Aktuell sind wir von einer Welt ohne Krieg weit entfernt. Der Nahost-Krieg, Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, Bürgerkrieg in Äthiopien, Krise im Jemen – die Liste ist lang. Doch Gewalt und Krieg ist kein Dauerzustand, auch wenn es oft so scheint. Irgendwann müssen die Konfliktparteien ein Ende finden. Doch mit dem Ende eines Kriegs herrscht noch lange kein Frieden. Dafür braucht es mehr als Waffenstillstand oder Friedensverträge. Wie lassen sich lange und tiefe Feindschaften beilegen? Ein Experiment in Kolumbien zeigt, wie sich Gräben trotz Jahrzehnte langer Kämpfe überwinden lassen.
Kriege vorhersagen, bevor sie entstehen und so in der Lage sein im Vorfeld deeskalierend einzugreifen. Keine Toten, keine Vertriebenen, keine zerstörten Gebiete – eine Welt ohne Krieg. Wenn man nur vorher wüsste, was passiert … völlig utopisch? Vielleicht nicht. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz arbeiten Forschende an einem Tool, das Konflikte vorher sagen soll.
Wladimir Putins Drohung, in der Ukraine Atomwaffen einzusetzen, rückt die Welt näher an einen Atomkrieg heran. In der Vergangenheit stand ein Nuklearkrieg bereits kurz bevor, in der Kuba-Krise. Einer der am besten untersuchten Konflikte überhaupt. Welche Erkenntnisse lassen sich daraus ziehen, und lassen sie sich auf die aktuelle nukleare Krise übertragen?
Der Krieg in der Ukraine zeigt, welche wichtige Rolle Kampfdrohnen mittlerweile spielen. Seit Jahrzehnten geht der Trend bei Waffensystemen immer stärker Richtung Autonomie. Wie autonom sind die Waffen bereits? Und wird bald künstliche Intelligenz über Leben und Tod entscheiden? Expertinnen und Experten sehen in autonomen Waffensystemen eine ernste Gefahr für den Frieden.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 11.01.2024 um 18:00 Uhr auf phoenix.