

Auf jedem Kontinent und in jedem Land der Erde betrachten die Menschen den Mond - er erhellt die Nacht und beflügelt seit jeher die menschliche Vorstellungskraft. Die Mondphasen sind Symbol für Niedergang und Wiederauferstehung und machen den Erdtrabanten zu einer wehmütigen und zugleich freudigen Figur.
Der Mond ist eine der schönsten Projektionswände für die menschliche Kreativität. Er wird besungen und angebetet, je nach Sprache ist er mal weiblich, mal männlich und er galt als Pforte zum Paradies. Er soll Liebesgefühle, Träume und Geburten beeinflusst haben - ein utopischer Umkehrspiegel irdischer Dystopien. Man hält ihn für den Auslöser von Wahnsinn, Fruchtbarkeit, Gezeiten und den mysteriösen Wanderungen der Aale durch die Weltmeere. Kurz: Der kugelrunde, steinige und unbewohnte Himmelskörper ist aus dem Leben der Erdbewohner kaum wegzudenken.
Leben nach dem Tod, Übernatürliches, Einsamkeit … unzählig sind die Themen, die mit dem Mond in Verbindung gebracht werden. In „To the Moo
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 02.01.2024 um 00:40 Uhr auf arte.