Es war einmal in Nordirland (3/3)

Frieden ist möglich

Trotz weiterer Anschläge von beiden Seiten beginnen Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien. 1994 wird ein erster Waffenstillstand geschlossen, aber bald darauf gebrochen. Erst mit dem Karfreitagsabkommen von 1998 wird ein dauerhafter Frieden möglich. Nordirland bleibt Teil Großbritanniens, die Gefangenen werden entlassen und die Kampfhandlungen hören auf. Es wird ein Versöhnungsprozess notwendig, der bis heute andauert.


Das Wechselspiel aus Anschlägen und Vergeltungsattentaten zwischen IRA und protestantischen Milizen und die Militäreinsätze haben die Gräben zwischen Katholiken und Protestanten vertieft. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass es so nicht weitergehen kann.
Der Wunsch nach Frieden auf beiden Seiten der Bevölkerung steigt, genau wie das internationale Interesse an einer Lösung des Konflikts. 1995 besucht US-Präsident Clinton Belfast, um sich für den Friedensprozess einzusetzen. Die von Extremisten beider Seiten misstrauisch beäugten Verhandlungen münden 1998 schließlich im Karfreitagsabkommen, das von der nordirischen Bevölkerung per Referendum ratifiziert wird. Die Erleichterung ist überwältigend, aber unübersehbar ist auch, dass eine ganze Generation von dem Konflikt geprägt wurde. Noch heute wohnen Katholiken und Protestanten oft in verschiedenen Gegenden.
Zeitzeugen bricht heute noch die Stimme, wenn sie sich den Friedensschluss in Erinnerung rufen. Für den Ehemann eines Mordopfers war es…

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 05.12.2023 um 22:10 Uhr auf arte.

05.12.2023
22:10
Livestream
Audio-Format:stereo
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Farbe:farbe
Audio-Beschreibung: nein
Hörhilfe: ja
HDTV: nein
Logo-Event: nein
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Schlagwörter:Irland, Großbritannien, Geschichte, Dokumentation/Reportage
Alternative Ausstrahlungstermine:
15.12.2023 03:10 Uhr arte
05.12.2023 22:10 Uhr arte