Michael Douglas - Am Anfang war der Name

Frankreich 2022

Quelle: ARD-Pressebild
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Vater-Sohn-Beziehungen können schwierig sein, vor allem wenn man im Rampenlicht steht. Und besonders, wenn der eigene Vater jahrzehntelang einer der wichtigsten Vertreter des Hollywoodkinos war. Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm. Douglas zu heißen, sich selbst zu behaupten und Michael zu werden - der älteste Sohn des großen Kirk Douglas hat einige Zeit gebraucht, um sich aus dem Schatten seines Vaters zu lösen.
Die Dokumentation zeigt die außergewöhnliche Karriere von Michael Douglas, der als Schauspieler und Produzent in die Fußstapfen seines Vaters trat und selbst zum Star wurde. Ob in der Rolle des zynischen Banditen oder des romantischen Verführers - Michael Douglas ist seit über 50 Jahren im amerikanischen Kino zu Hause. Er produziert Meisterwerke, in denen er selbst mitspielt, und wurde sowohl für seine Tätigkeit als Produzent als auch für seine Schauspielleistungen oscarprämiert.
Trotz seines Erfolgs musste er immer wieder Hürden überwinden: seine Alkoholsucht, sein chaotisches Privatleben, eine Krebserkrankung und die Drogenprobleme seines Sohns Cameron, der gar wegen Drogenhandels zu mehrjähriger Haft verurteilt wurde. Nachdem Michaels Vater Kirk Douglas 2020 mit stolzen 103 Jahren verstarb, wurde Michael zum charismatischen Oberhaupt des Douglas-Clans.
Amine Mestari zeichnet in seiner Dokumentation das bewegte Leben des Schauspielers unter Verwendung von bis dato unbekanntem Archivmaterial nach. Er geht der komplexen Vater-Sohn-Beziehung auf den Grund und zeigt, wie Michael, der lange Zeit lediglich als Sohn wahrgenommen wurde, schließlich selbst zur Hollywoodgröße aufstieg, sodass Kirk Douglas nunmehr oft als der „Vater von Michael“ bezeichnet wird. Michael Douglas spricht in „Michael Douglas - Am Anfang war der Name“ mit frappierender Ehrlichkeit über sich selbst und sinniert über den Schauspielberuf und das Leben insgesamt.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 26.11.2023 um 15:50 Uhr auf arte.