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Re: Äpfel ohne Pestizide

Alte Sorten, neuer Anbau
Freitag, 03.11.2023 19:40 Uhr
arte
Freitag
03.11.2023
19:40 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Frostschäden, Trockenstress und Pilzkrankheiten: Der Apfelanbau steht vor großen Herausforderungen. Wenn sich einer mit Äpfeln auskennt, dann ist das der Pomologe Hans-Joachim Bannier. Seit 1995 sammelt er Apfelsorten. Ihm geht es nicht nur um die Bewahrung von alten und seltenen Sorten. Die Hoffnung ist groß, dass in seinen alten Sorten neue, bisher unbekannte Resistenzgene stecken. Diese könnten neue Züchtungen weniger anfällig für Krankheiten machen und dafür sorgen, dass Äpfel in Zukunft besser mit dem Klimawandel zurechtkommen. Bei der Pflege seiner Bäume verzichtet er ganz bewusst auf Pflanzenschutzmittel. Nur so lässt sich herausfinden, welche Sorten wirklich robust gegen Krankheiten sind, aber auch widerstandsfähig gegen klimatische Veränderungen.
Seltene oder vergessene Apfelsorten mit Potential finden sich auch auf Streuobstwiesen. Sie sind Teil unserer landwirtschaftlich geprägten Umgebung und immaterielles Kulturerbe. Trotzdem sind sie in Gefahr. In Brandenburg kämpft der Verein „Äpfel und Konsorten“ für ihren Erhalt. Davon ist auch der Getränkehersteller Ostmost überzeugt. Er setzt sich für den Schutz von Streuobstwiesen ein und hat sich auf die Verarbeitung von Streuobstwiesenäpfeln spezialisiert. Dank einer fairen Bezahlung unterstützt Ostmost die Pflege und Ernte von Streuobstwiesen, die für Landwirte heute oft nicht mehr rentabel sind.
Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht Re: in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. Von montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 03.11.2023 um 19:40 Uhr auf arte.

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06.11.2023 12:05arte03.11.2023 19:40arte