Adolf Hitler, dessen Herrschaft 1933 mit einer Reihe von Bücherverbrennungen begann, besaß zum Ende seines Lebens selbst über 16.000 Bände. Rund 1.300 davon befinden sich heute in den USA. Sie zeugen davon, dass rassistisches und antisemitisches Denken lange vor den Nazis vitaler Kern der westlichen Kultur war. Der amerikanische Historiker Timothy Ryback, kenntnisreichster Experte für Hitlers Privatbibliothek, reist für den Film nach Washington D.C. und Providence, wo diese Bücher lagern. Hitler besaß Klassiker der Weltliteratur und antisemitische Hetzschriften, pseudowissenschaftliche "Rassenstudien" und esoterische Groschenhefte. Viele dieser Bücher waren Bestseller - lange vor der Machtübernahme der Nazis.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 04.11.2023 um 03:00 Uhr auf Phoenix.