

“Die Bruce Lee-Story - ‚Be Water!‘“ dokumentiert das Leben des weltweit berühmten sinoamerikanischen Schauspielers und Kampfkünstlers. Als Hollywood ihn nicht fördern wollte, kehrte Lee zurück nach Hongkong, in die Heimat seiner Eltern. Dort drehte er in nur zwei Jahren vier Filme, die seine Legende begründeten.
Der Blitzkarriere des Schauspielers setzte sein früher Tod im Alter von 32 Jahren ein Ende. "Be Water!" erzählt Bruce Lees Kindheit in San Francisco als Sohn eines Schauspielers der kantonesischen Oper und seine bewegte Jugend in Hongkong. Im Alter von 18 Jahren siedelte Lee nach Seattle über, wo er seine Frau Linda kennenlernte und (schließlich) als Kung-Fu-Trainer arbeitete. Obwohl Film und Fernsehen auf seine außergewöhnliche Kampfkunst aufmerksam wurden, war Hollywood zu Anfang der 1960er Jahre noch nicht reif für einen asiatischen Hauptdarsteller. Lee ging daraufhin nach Hongkong zurück, von wo aus er rasch zum internationalen Superstar wurde.
Zahlreiche Interviews und Archivbilder lassen das Porträt einer komplexen Persönlichkeit entstehen, in der sich charismatische Ausstrahlung, Leidenschaft, Lebensphilosophie und Hingabe für die Kampfkunst vermischen.
Der Themanschwerpunkt „Martial Arts - Geballte Energie“ zeichnet die Geschichte der asiatischen Kampfkunst anhand drei ganz unterschiedlicher Ikonen nach: Bruce Lee, Jackie Chan und Jean-Claude Van Damme zeigen, dass Kampfkunst auch mit Philosophie, Tanz und sogar Komik zu tun haben kann.
“Die Bruce Lee-Story - ‚Be Water!‘“ erzählt das schillernde Leben und Werk des charismatischen Kampfsportlers und Schauspielers, dem es als Chinese erstmals gelang, Hollywood zu erobern. Nur eine Handvoll Spielfilme und sein früher Tod mit 32 Jahren haben das sportliche Ausnahmetalent bis heute unsterblich gemacht. Sein letzter Film, „Der Mann mit der Todeskralle“ von 1973, war zugleich sein bekanntester und die erste chinesisch-amerikanische Koproduktion.
Lee spielt hier einen Shaolin-Mönch, der als Teilnehmer an einem Kampfkunstturnier einen Drogenring aufdecken helfen soll. Der Film wurde zum Klassiker innerhalb einer Masse an Kung-Fu-Filmen dieser Zeit.
Um einen „Anti-Bruce-Lee“ geht es in „Jackie Chan - Mit Humor und Schlagkraft“: Die Dokumentation beschreibt die chaotische Erfolgsgeschichte des chinesischen Kinostars, der Lee zunächst vergeblich versucht nachzuahmen. Sein unglaublicher Erfolg bei einem internationalen Publikum liegt schließlich zwischen Familienkomödie und Actionfilm, Buster Keaton und Sylvester Stallone. Er schafft es, den amerikanischen Filmmarkt für asiatische Produktionen endgültig zu öffnen: als Schauspieler, Stuntman und Antiheld, aber auch als Regisseur, Choreograph, Sänger und Produzent.
Jean-Claude Van Damme gehört zur darauffolgenden Generation von Kampfkünstlern und ist aus ganz persönlichen Gründen zu den Martial Arts gekommen: Das schmerzhafte Ende einer frühen Liebesbeziehung trieb den schüchternen Jugendlichen an, über sich hinauszuwachsen – mit hartem Training in Kampfkünsten wie Karate und Kickboxen. „Jean-Claude Van Damme: Karate-Diva“ zeichnet den kometenhaften Aufstieg des jungen Belgiers über „Mr. Belgium“ hin zu internationalem Ruhm nach.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 09.10.2023 um 22:00 Uhr auf arte.