

Fassbinder machte sie zur Ikone des deutschen Autorenfilms und in Frankreich unsterblich. Und doch hat sich Hanna Schygulla längst emanzipiert von ihrem Regisseur, drehte mit vielen anderen wie Volker Schlöndorff und François Ozon, die beide in diesem Film zu Wort kommen - und eigene dokumentarische Kurzfilme, die sogar im Museum of Modern Art in New York liefen. Der Film "Hanna Schygulla" begleitet die nun 76jährige Schauspielerin zwei Jahre lang von Paris nach Berlin, von Film zu Chanson, von Politik zu Privatem. In ungewohnter Offenheit erzählt sie, was ihr im Leben wichtig war und ist. Der Film kommt ihr sehr nah und zeigt eine faszinierende Frau, die schon immer Brücken schlägt - selbst in Zeiten der Pandemie. In Barcelona dreht sie mit Jugendlichen, die aus der Psychiatrie geflohen sind; in Hamburg einen surrealistischen Kurzfilm und in Paris gleich zwei Spielfilme mit dem französischen Star-Regisseur François Ozon.
Und in Berlin macht sie beim Flüchtlingsprojekt "Lupine" mit jungen Mädchen
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 16.07.2023 um 22:30 Uhr auf MDR.