Nur 10 Kilometer liegen die beiden Spielorte auseinander: die Seefestspiele Mörbisch und Oper im Steinbruch St. Margarethen im Burgenland. Heuer werden das Erfolgsmusical "Mamma Mia!" und der Opernhit "Carmen" präsentiert, im Zentrum stehen jeweils charismatische Frauenfiguren. Die Doku zeigt einen Blick hinter die Kulissen der beiden Produktionen des burgenländischen Festspielsommers. ABBA-Hits erklingen diesen Sommer auf der Seebühne Mörbisch bei "MAMMA MIA!" In dem Musical geht es nicht um die einzigartige Erfolgsgeschichte der schwedischen Popgruppe, sondern um die alleinerziehende Powerfrau Donna, die mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie auf einer griechischen Insel lebt und dort eine kleine Taverne betreibt. Sophie lädt zu ihrer bevorstehenden Hochzeit drei potenzielle Väter ein und damit beginnt ein turbulentes, mitreißendes Musical. Das Publikum reist für wenige Stunden vom Neusiedler See in die griechische Ägäis. Auf der Seebühne steht Klein-Santorin mit weißen Häusern, blauen Fenstern Türen und Dächern. Dramatische Handlung und berühmte Melodien - CARMEN bei "Oper im Steinbruch" Die freiheitsliebende Fabriksarbeiterin Carmen, die ihre Verehrer in eine Geschichte um Liebe, Eifersucht und Mord verstrickt, steht im Steinbruch St. Margarethen im Mittelpunkt. Die gefeierte libanesisch-kanadische Sopranistin Joyce El-Khoury gibt ihr Carmen-Debüt. Georges Bizets Oper wird in einem nostalgischen Filmstudio in Szene gesetzt, dessen mächtige Drehbühnen nach und nach die Schauplätze Sevillas für die internationalen Solist:innen, 100 Statist:innen und Stuntmen freigeben. Musikalisch betören die vielen Opernklassiker wie Habanera, Blumenarie und das Torero-Lied.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 22.07.2023 um 17:55 Uhr auf ORF 2.