

Aktuell gibt es viele Filme, die über das Schicksal von Kriegsflüchtlingen berichten. Aber was wird eigentlich aus Menschen, die in ihrer Kindheit durch Kriegserlebnisse traumatisiert wurden? Was macht das zehn, dreißig oder siebzig Jahre später mit ihnen und wie prägt das ihren weiteren Lebensverlauf?
In der Dokumentation "Kriegsmädchen" werden sechs Frauen aus drei Generationen porträtiert, die alle ihre Kindheit im ständigen Ausnahmezustand verbrachten und heute im Saarland leben. Die Zeitzeuginnen im Alter zwischen 14 und 87 haben Kriegsgräuel erlebt und überlebt – in Syrien, in Bosnien und in Deutschland.
Leen, Wesam, Alisa, Nermina, Ingrid und Carola erzählen ihre von schweren Schicksalsschlägen geprägten Lebensgeschichten. Die im Krieg erlebten Traumata wirken ein Leben lang nach, doch trotz aller Widrigkeiten haben die sechs Frauen eine positive Grundeinstellung. Was können sie in ihrem festen Glauben an Selbstbestimmung und Demokratie der Gesellschaft mitgeben?
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 07.07.2023 um 06:00 Uhr auf SR.