Ilana Lewitans Bilder tragen Namen wie "Spuren aus der Vergangenheit", "Das Geheimnis des Glücks liegt im Verborgenen" oder "Versuche es, flüstert der Traum". Die Münchener Malerin wählt nicht nur erzählerische Titel, ihre Werke muten selbst wie Geschichten an. Die Bilder und Objekte kommen "direkt aus ihrer Seele", sagt sie. Ob es gesellschaftliche Themen sind wie Technologien, die echte Begegnungen in Frage stellen, oder auch Themen, die Stück ihrer eigenen Biografie sind. Ilana Lewitan ist die Tochter von polnischen Holocaust-Überlebenden. Sie studierte Innenarchitektur und Architektur und arbeitete in New York. Zurückgekehrt nach München, studierte sie Malerei. Was an ihren Bildern "jüdisch" sei? Sie wolle nicht darauf festgelegt werden, eine "jüdische Künstlerin" zu sein, sagt Ilana Lewitan. Doch bestimmte Facetten ihrer Arbeit, der Humor, die Rastlosigkeit und natürlich auch die biografischen Elemente seien sicher ein Teil ihres jüdischen Erbes. Eine Reportage von Andrea Roth.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 02.07.2023 um 10:30 Uhr auf SWR.