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Faserfarmer

Bei Jutebauern in Bangladesch
Montag, 12.06.2023 17:05 Uhr
arte
Montag
12.06.2023
17:05 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Jute wird in Bangladesch die „Goldene Faser“ genannt, weil sie metallisch schimmert und bescheidenen Wohlstand brachte. Aus den Blättern der jungen Pflanze lässt sich auch Salat und Tee zubereiten.
Das Ernten von Jutestängeln erfolgt normalerweise von Hand, indem die Stängel mit einer Machete oder einem ähnlichen Werkzeug abgeschnitten werden. Nachdem die Stängel geerntet wurden, werden sie in der Regel auf dem Feld gebündelt und zur weiteren Verarbeitung transportiert. Bei der Weiterverarbeitung werden die Fasern von den Stängeln getrennt und gereinigt, um sie für die Produktion von Jutegewebe und anderen Jute-Produkten zu verwenden.
Bangladesch ist nach wie vor einer der größten Juteproduzenten der Welt. Eine Erfindung aus der Hauptstadt Dhaka könnte der Faser neuen Aufschwung bringen: biologisch abbaubare Kunststoff-Folie aus Jute-Zellulose. Angesichts der Verschmutzung der Meere und auch vieler Äcker in Bangladesch könnte der Slogan “Jute statt Plastik” wieder aktuell werden. Ob es aber für die Kinder von Ajub und Afaz nun attraktiver wird, die beschwerliche Arbeit als “Faserfarmer” fortzuführen?

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 12.06.2023 um 17:05 Uhr auf arte.