

In den 1960er Jahren revolutioniert der Schweizer Hannes Keller den Tauchsport: Er bezwingt den Tiefenrausch und taucht als erster Mensch 300 Meter tief. 1962 experimentiert der amerikanische Erfinder Edwin A. Link an der französischen Mittelmeerküste mit einer Tauchkammer. In ihr verbringt der belgische Taucher Robert Sténuit 24 Stunden in einer Tiefe von knapp über 60 Metern. Wenige Wochen später realisiert der französische Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau bei Marseille seine utopische Idee von einem Haus unter Wasser, dem er den Namen „Diogène“ gibt. In dem Projekt „Précontinent I“ testen zwei Taucher sieben Tage lang das Leben in dem Stahlzylinder in rund zwölf Meter Tiefe.
1963 folgt mit „Précontinent II“ ein futuristisches Unterwasserprojekt, das noch ambitionierter und deutlich größer ist. Mit finanzieller Unterstützung der Erdölindustrie wird im Roten Meer vor der sudanesischen Küste ein bewohnbares Unterwasserdorf errichtet. Auch die US-Navy stürzt sich in die Eroberu
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 10.06.2023 um 21:50 Uhr auf arte.