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Golda Meir - Ministerpräsidentin

Deutschland 2018
Sonntag, 14.05.2023 21:05 Uhr TV-Tipp
ARD alpha
Sonntag
14.05.2023
21:05 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Sie war die erste und bisher einzige Frau an der Spitze Israels. Golda Meir polarisiert, und das bis heute. Einerseits wird sie als Mutter des Zionistischen Staates und als Ikone Israels gefeiert. Andererseits beschreiben ihre Kritiker sie jedoch als engstirnige, vorurteilsbeladene Hardlinerin, die wesentlich für die Verschärfung des Nahostkonfliktes verantwortlich ist. Und in Israel gilt sie für viele gar als das schlechteste Staatsoberhaupt aller Zeiten.
Die Dokumentation erzählt den Zeitraum vom Tag ihres Amtsantrittes im März 1969 bis zu ihrem Rücktritt im April 1974. Fünf entscheidende Jahre, in denen die Weichen für den Verlauf des Nahostkonfliktes gestellt wurden. Den roten Faden für die Erzählung bildet zum Teil unveröffentlichtes Interviewmaterial, das einen neuen und unverfälschten Blick auf Golda Meir ermöglicht.
Interviews mit Zeitzeugen wie ihrem Pressesprecher Meron Medzini, dem Journalisten und ehemaligen Knesset-Abgeordneten Uri Avnery - ihrem wohl härtesten Kritiker - sowie mit Parteifreunden und politischen Gegnern bieten eine vielschichtige Perspektive auf eine komplexe Persönlichkeit und auf eine turbulente und bisher wenig beachteten Epoche der jüngeren Zeitgeschichte.
Eine Schlüsselszene im Film und in der Amtszeit von Golda Meir ist zweifelsohne das Münchner Olympia-Attentat 1972. Erstaunlich offen erzählt der ehemaligen Mossad-Chef Zvi Zamir, wie im Anschluss an die tragischen Ereignisse in enger Abstimmung mit Golda Meir die Liquidierung palästinensischer Terroristen beschlossen wurde.
Film von Sagi Bornstein, Udi Nir und Shani Rozanes

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 14.05.2023 um 21:05 Uhr auf ARD alpha.